Anmeldung zur Vollversammlung - 14. November 2026
| ANMELDUNG |
Die Tagung startet am Vormittag um 9:30 Uhr mit kleinem Buffet zum Ankommen. Um 10:00 Uhr beginnt der Studienteil „Geschichte verpflichtet“. Dieser ist gestaltet als Rundgang über das historische Gelände der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.
Das KZ-Flossenbürg wurde im Mai 1938 eingerichtet. Zwischen 1938 und 1945 waren etwa 100.000 Häftlinge aus über 30 Nationen in Flossenbürg inhaftiert, von denen mindestens 30.000 gestorben sind. Die Gedenkstätte in Flossenbürg ist heute ein Erinnerungsort, an dem sich Angebote zur Prävention gegen Rechtsextremismus und zur Geschichte der Erinnerungskultur anbieten.
Im Studienteil stehen zwei Rundgänge zur Auswahl, die von Mitarbeiter:innen der Gedenkstätte durchgeführt werden:
Rundgang KZ Flossenbürg
Grundlegender, anschaulicher Zugang | wenig Vorwissen erforderlich
Die Gruppe lernt die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg und der KZ-Gedenkstätte kennen. An zentralen Orten des früheren Lagers wie dem Lagertor, dem Appellplatz, dem Häftlingsbad oder dem Krematorium werden anhand ausgewählter Fotos, Dokumente und Objekte Erfahrungen ehemaliger Häftlinge vermittelt, Aspekte von Täterschaft und Lageralltag besprochen, die Wahrnehmung des Lagers innerhalb der lokalen Bevölkerung thematisiert sowie dessen Topografie bis in die Gegenwart nachvollzogen.
Dieser Rundgang bietet einen grundlegenden Zugang zur Geschichte des Konzentrationslagers Flossenbürg. An konkreten historischen Orten werden unter anderem Erfahrungen ehemaliger Häftlinge, Täterschaft und Lageralltag thematisiert.
Der Rundgang eignet sich besonders für Teilnehmende, die sich grundlegend mit der Geschichte des Konzentrationslagers Flossenbürg auseinandersetzen möchten.
Rundgang Erinnerungsort Flossenbürg
Vertiefender, reflexiver Zugang | Grundkenntnisse empfehlenswert
Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus ist das Gedenken an seine Opfer fester Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur. Der Umgang mit den baulichen Überresten des einstigen KZ Flossenbürg zeigt die Konjunkturen des Erinnerns in der Bundesrepublik wie unter einem Brennglas. Dabei wird deutlich, dass Gedenken nicht immer selbstverständlich war. Der Rundgang widmet sich unter Verwendung ausgesuchter Fotos, Objekte und Gedenkzeichen den verschiedenen Akteuren, stellt die unterschiedlichen Phasen des Verdrängens, Verschweigens und Erinnerns seit der Befreiung des Lagers vor und ordnet diese in ihren historischen Kontext ein.
Dieser Rundgang richtet den Blick stärker auf den gesellschaftlichen Umgang mit dem ehemaligen Konzentrationslager nach 1945. Im Mittelpunkt stehen Verdrängen, Verschweigen und Erinnern sowie die Entwicklung der Erinnerungskultur.
Für diesen Rundgang empfiehlt die KZ-Gedenkstätte Vorkenntnisse über das System der Konzentrationslager und die Nachkriegsgeschichte.
Der Konferenzteil startet um 13:30 Uhr. Aufgrund des Rücktritts eines Vorstandsmitglieds finden Nachwahlen in den Vorstand statt. Wir freuen uns, wenn sich Interessierte vorab beim Vorstand oder in der Geschäftsstelle melden. Die regulären Vorstandswahlen finden turnusgemäß bei der Frühjahrs-Vollversammlung 2027 statt, die Nachwahl auf ein halbes Jahr würde einen guten Einblick in die Vorstandsarbeit ermöglichen.
Wir bitten dringend um Anmeldung über unsere Website bis spätestens 30. Oktober.
Hier geht es zur Anmeldung.
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